Vorschau

 

HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER VORSCHAU, LIEBES KINOPUBLIKUM!

Kino hat so viele Facetten. Es gibt Geschichten für alle Gemütslagen. Und Kino scheut sich nicht vor den ernsten und bewegenden Geschichten, vor denen, die die Menschen ganz ungefiltert und in ihren tiefsten Bedürfnissen erwischen. Eines dieser Bedürfnisse ist das Aufgehobensein in einer Gemeinschaft, der Familie, einer Gesellschaft.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Ab 25.7.2019
Deutschland 2019
101 min.FSK 6
Regie
Erik Schmitt
Drehbuch
Stefanie Ren, Erik Schmitt
Darsteller
Marleen Lohse
Jeremy Mockridge
Heiko Pinkowski
Verleih
Weltkino

Cleo

Magisches Abenteuer führt eine phantasievolle Heldin in die Tiefen Berlins. Cleo (Marleen Lohse) lebt zurückgezogen in Berlin und arbeitet in einem Touristenbüro. Der frühe Tod der Eltern, an welchem sie sich die Schuld gibt, wiegt schwer auf der phantasievollen jungen Frau. Den einzigen Ausweg sieht Cleo in einer magischen Uhr, die die Uhr zurückdrehen kann. Diese Uhr soll im verschollenen Schatz der Gebrüder Sachs versteckt sein. Als sie den Abenteurer Paul (Jeremy Mockridge) kennenlernt, scheint ihr Traum zum Greifen nah. Und so begibt sie sich mit Paul auf eine Abenteuerreise, die sie in die Abgründe Berlins führt, und an deren Ende vielleicht etwas ganz anderes steht, als sie vermutet hätte. CLEO ist Erik Schmitts verspieltes Langfilmdebüt und eröffnete die Internationalen Filmfestspiele 2019 in der Sektion „Generation Kplus“. Schmitts knallbunte Liebeserklärung an die Phantasie und den Zauber des Möglichen bedient sich stilistisch bei Surrealismusgrößen wie Gondry, Jeunet und Kaufmann. Traum und Wirklichkeit sind flexible Kategorien, wenn Marleen Lohse erfrischend unängstlich ihre inneren und äußeren Räume erkundet und dabei unter anderem via Stop-Motion-Technik durch ein papiernes Berlin getragen wird. Lassen sie den Alltag für beflügelnde 93 Minuten los und folgen Sie uns in diesen Kaninchenbau. Sie werden es nicht bereuen!
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Ab 25.7.2019
Spanien 2019
112 min.
Drehbuch & Regie
Pedro Almodóvar
Darsteller
Antonio Banderas
Asier Etxeandia
Leonardo Sbaraglia
Penélope Cruz
Verleih
StudioCanal

Leid und Herrlichkeit

Satte Farben, leidenschaftliche Umarmungen, sehnsuchtsvolle Blicke. Regie-Altmeister Pedro Almodóvar kreiert die Retrospektive seines Schaffens. Salvador Mallo (Antonio Banderas, DIE HAUT IN DER ICH WOHNTE) ist ein gefeierter Filmregisseur. In den 60ern wuchs er in Armut in der Provinz Valencia auf. Seine liebende Mutter (Penélope Cruz, VOLVER) drängte ihn zur Bildung und so zog es den (damals) jungen Mann später nach Madrid, wo er Filmemacher wurde. Heute ist Salvador wehmütig und blickt zurück auf ein queeres Leben voller Exzesse, Erfolge und Verluste. Dabei überkommt ihn eine profunde Erkenntnis... LEID UND HERRLICHKEIT ist eine berührende, eine kluge und ehrliche Reflektion eines großen Filmemachers auf sein Lebenswerk. Almodóvar (70) gewährt intime Einblicke in seine Gedanken, Leiden, Freuden und Inspirationen: Die Liebe zur Mutter, der allgegenwärtige Katholizismus, seine (Homo)sexualität und der Kreativpool Madrid. Alles kommt zusammen in dieser unverschämt betörend gefilmten (heimlichen) Autobiografie, in der Antonio Banderas die vermutlich beste Darstellung seiner Karriere abliefert. Einmal erklärt dieser im Film, er werde einen neuen Film drehen, worauf er gefragt wird: „Drama oder Komödie?“ und Almodóvars Alter Ego antwortet: „Das weiß man erst am Ende“.
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ZITAT! «SEIT ÜBER 40 JAHREN DREHT PEDRO ALMODOVAR FILME [...], MIT FAST 70 JAHREN [...]. UNVERHOHLEN AUTOBIOGRAPHISCH IST „LEID UND HERRLICHKEIT“, DER IM WETTBEWERB VON CANNES PREMIERE FEIERTE UND FÜR BEGEISTERUNG SORGTE. » PROGRAMMKINO.DE
Ab 1.8.2019
Deutschland, Frankreich 2019
122 min.FSK 12
Regie
İlker Çatak
Drehbuch
Nils Mohl, İlker Çatak
Darsteller
Anne Ratte-Polle
Arman Uslu
Godehard Giese
Verleih
X-Verleih

Es gilt das gesprochene Wort

Mit ES GILT DAS GESPROCHENE WORT gelingt dem Studenten-Oscar®-Preisträger Ilker Çatak (ES WAR EINMAL IN INDIANERLAND) eine bewegende Liebesgeschichte mit pointiertem Witz jenseits kultureller und gesellschaftlicher Konventionen. Ein berührender Film über den Mut, sich dem Fremden zu stellen, Wagnisse einzugehen und Herausforderungen anzunehmen. Gleichzeitig spielt ES GILT DAS GESPROCHENE WORT mit gängigen gesellschaftlichen Klischees und Vorurteilen, um diese umgehend klug und subtil zu entkräften...(Verleihtext)
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Ab 1.8.2019
Kanada 2018
129 min.
Drehbuch & Regie
Denys Arcand
Darsteller
Alexandre Landry
Maripier Morin
Rémy Girard
Verleih
MFA

Der unverhoffte Charme des Geldes

Wer es nicht hat, würde wohl viel dafür tun, um in seinen Besitz zu kommen. Jedenfalls tut Pierre-Paul so einiges, um das plötzlich gefundene Geld behalten zu können. Pierre-Paul ist eigentlich Lieferant und wird plötzlich Zeuge eines Überfalls. Der Räuber wird erschossen und lässt genau vor Pierre-Paul die riesige Tasche mit dem Zunder fallen. Shit, wer kann da schon widerstehen? Pierre-Paul jedenfalls nicht und krallt sich die Tasche. Schließlich ist der eigentliche Kapitalismusgegner und Doktor der Philosophie dann doch auf die Kohle angewiesen, denn er hat eine neue teure Freundin, für die er die Strapazen des Versteckens und auch Verhörtwerdens auf sich nimmt. Ein befreundeter und gerade erst aus dem Gefängnis entlassener Finanzprofi soll ihm helfen, denn die Polizei ist ihm schon auf den Fersen und ebenso die eigenltichen Räuber sowie dubiose Detektive. In Denys Arcands (Oscar für DIE INVASION DER BARBAREN, WE WORK IN COTTON (1970) ) neuer Komödie geht es richtig heiß her. Wie gewohnt, verbindet der Regisseur geschickt Gesellschaftskritik mit einer großen Portion Humor.
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Ab 8.8.2019
USA 2019
159 min.
Drehbuch & Regie
Quentin Tarantino
Darsteller
Leonardo DiCaprio
Brad Pitt
Margot Robbie
Verleih
Sony Pictures

Once Upon A Time in... Hollywood

Der vorletzte Film von Quentin Tarantino. Ein starverwöhntes, cinephiles Stück Filmgeschichte und Kinohighlight im Hochsommer. Glaubt man den Gerüchten aus Cannes, ist dies der Film „den Tarantino geboren war, zu drehen“. Ein Hollywoodmärchen in den späten 60ern, der Zeit von freier Liebe, Bruce Lee und Helter Skelter, durch die filmverliebte Brille eines der größten Kinoexzentrikers unserer Zeit (mit Recht). Leonardo DiCaprio spielt einen ausgebrannten Westerndarsteller, Brad Pitt dessen langjähriges Stuntdouble. Die beiden ringen um Arbeit in einer Zeit des Branchenumbruchs, in der sie längst zum alten Eisen gehören. Frischer Wind ist in Hollywood gefragt, Actionhelden aus Fernost (Bruce Lee) und Regisseure aus Europa. Einer von denen (Roman Polanski) zieht auch noch nebenan bei Leo ein. Dessen betörend schöne Frau Sharon Tate (Margot Robbie, I TONYA) ist auch so ein neues Hollywoodsternchen. Viel Konfliktpotential im heißen und starbevölkerten L.A.. Ein Kinoevent, an dem man nicht vorbeikommt.
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Ab 8.8.2019
Frankreich 2018
102 min.FSK 12
Regie
Safy Nebbou
Drehbuch
Julie Peyr, Safy Nebbou
Darsteller
Juliette Binoche
François Civil
Nicole Garcia
Verleih
Alamode Film

So wie du mich willst

Lieben und Leiden in Zeiten des virtuellen Seins. Claire (Juliette Binoche) ist 50, alleinerziehende Mutter zweier adoleszenter Söhne und Literaturdozentin. Als die attraktive Frau von ihrem jüngeren on-off-Liebhaber Ludo im Stich gelassen wird, erstellt sie sich ein falsches Facebookprofil um ihn bespitzeln zu können. Allerdings ist sie gezwungen einen Umweg über das Profil von Ludos Freund Alex (François Civil) zu nehmen, und so wird ihr Alter Ego, die sexy 24-jährige Modepraktikantin Clara, seine Internetfreundin. Was als Zweckbekanntschaft beginnt, wird schnell zu einer heißen Liebe. Doch das virtuelle Versteckspiel wird mit zunehmender Intimität für beide zur unerträglichen Bürde. Während Alex ihr endlich im wahren Leben begegnen möchte, verliert sich Claire langsam in der surrealen Parallelwelt zwischen Iíhrem realen Ich und der scheinbar perfekten Clara… Safy Nebbou betrachtet sensibel und ehrlich, wie es ist, wenn man in einer zunehmend auf Äußerlichkeiten bedachten Gesellschaft als Frau mit zunehmendem Alter beginnt unsichtbar zu werden, das erotische Begehren und der Wunsch geliebt zu werden jedoch nichts mit dem Alter zu tun haben. Mutige Erkundung von Einsamkeit und der Angst vor dem Älterwerden in einer Welt, in der es uns die Medien gefährlich einfach machen, nach außen Alles sein zu können, was wir wollen, und in der wir am Ende des Tages doch immer wieder auf unser tiefstes, bedürftiges, wahrhaftes Selbst zurückgeworfen sind.
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Ab 8.8.2019
Deutschland 2019
120 min.FSK 6
Drehbuch & Regie
Peter Chelsom, Til Schweiger, Dennis Gansel uvm.
Darsteller
Helen Mirren
Keira Knightley
Mickey Rourke
Verleih
Warner Bros.

Berlin, I Love You

Die Episodenreihe der „love you“ Filme geht in die fünfte Runde. Nach PARIS, JE T‘AIME von 2006, NEW YORK, I LOVE YOU von 2008 sowie TBILISI, I LOVE YOU und RIO, I LOVE YOU von 2014 kommt nun das neuste Projekt BERLIN, I LOVE YOU. Es werden verschiedene Kurzgeschichten erzählt, die von verschiedenen Regisseuren inszeniert wurden. Als Regisseure sind unter anderem Peter Chelsom, Til Schweiger, Dennis Gansel, Dani Levy, Josef Rusnak und Justin Franklin dabei. Jede Geschichte befasst sich natürlich mit dem Thema Liebe und spielt in Berlin. In der ersten Geschichte „Berlin Ride” will sich ein Mann (Jim Sturgess) im Liebeskummer zu Tode trinken, doch durch eine vorbeifahrende Taxifahrerin ergreift er wieder Lebensmut. In weiteren Episoden steigt in einem Hinterhof ein Tanzfest mit Musik von Max Raabe, ein abgedankter Hollywood-Regisseur (Luke Wilson) findet bei einem Open-Air-Puppentheater neue Bodenhaftung und in einem Taxi spielt sich eine Spionage-Geschichte ab, in die eine Taxifahrerin (Sibel Kekilli) verwickelt wird. Derweil sind im alten Flughafen Tempelhof Flüchtlinge untergebracht, einen Jungen bringt eine ehrenamtliche Flüchtlingshelferin (Keira Knightley) mit nach Hause – was ihre Mutter (Helen Mirren) nicht gerade begeistert. BERLIN, I LOVE YOU unterhält und schenkt einen romantischen, lustigen Kinoabend, wirkt jedoch mit den allzu populären Orten und Instagrammotiven wie keine wirklich ernstgemeinte Liebeserklärung an Berlin.
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