Vorschau

 

 
Ab 21.12.2017
Frankreich 2017
102 min.FSK 0
Drehbuch & Regie
Rachid Hami
Darsteller
Kad Merad
Samir Guesmi
Alfred Renély
Verleih
Prokino

La Mélodie

Der Klang von Paris

Simon Daoud (Kad Merad, „Willkommen bei den Sch’tis“) ist ausgebildeter Geiger und würde eigentlich im Orchester spielen. Doch die Umstände haben dazu beigetragen, dass er nun vor einem Haufen aufmüpfiger Kinder steht, die keinen blassen Schimmer von Musik haben und Beethoven mit Mozart verwechseln (Aber wem passiert das nicht schonmal?). Als ihr neuer Lehrer soll er ihnen beibringen Geige zu spielen. Das klappt nur mehr oder weniger schlecht. Als ein neuer Schüler, Arnold (Alfred Renély), sich mit großer Neugierde in die Klasse mischt, erkennt Simon sein echtes Naturtalent. Arnold blüht auf und lernt als gutes Beispiel für den Rest der Klasse unglaublich schnell und bringt sogar seinen Mitschülern eine bessere Technik über den Dächern von Paris bei. Mit seiner Hilfe gelingt es dem Lehrer, seine eigene verlorengeglaubte Leidenschaft für Musik wiederzufinden. Voller Energie führt er so die anderen Kinder Stück für Stück an die Geige heran und bereitet sie auf ihr erstes Konzert in der Pariser Philharmonie vor.
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Ab 21.12.2017
Frankreich, Belgien 2017
100 min.n.n.b
Drehbuch & Regie
Carine Tardieu
Darsteller
François Damiens
Cécile de France
Guy Marchand
Verleih
Arsenal

Eine bretonische Liebe

Jahrzehntelang lebte der Witwer Erwan (François Damiens, „Verstehen Sie die Béliers?“, „Das brandneue Testament“) in dem Glauben mit seinem leiblichen Vater groß geworden zu sein. Durch einen Zufall erfährt er jedoch, dass Bastien (Guy Marchand) gar nicht sein biologischer Erzeuger ist. Der sonst so toughe Erwan, der bei einem Minenräumkommando arbeitet, ist erst einmal geschockt. Zu allem Übel setzt auch seine Tochter Juliette (Alice de Lencquesaing) dieses Verhalten fort und möchte ebenso um keinen Preis den Namen des Vaters ihres noch ungeborenen Kindes verraten. Erwan braucht starke Nerven! Doch dann begibt er sich selber auf die Suche nach seiner wahren Herkunft und stößt auf den Rentner Joseph (André Wilms), der sich als ein liebenswerter Mann von etwa 70 Jahren entpuppt, zu dem Erwan schnell ein gutes Verhältnis aufbaut. Alles wird gut, denkt er, als er auch die umwerfende Anna (Cécile De France, „L`auberge espagnole“, „Django“) kennenlernt und sich in sie verliebt. Dann muss er feststellen, dass diese Liebe nicht sein darf... Die Regisseurin Carine Tardieu versammelte in dieser Komödie bekannte französische Schauspieler vor der Kamera. Der Film war zum ersten Mal beim Cannes-Filmfestival 2017 zu sehen.
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Ab 21.12.2017
Deutschland 2017
2017 min.FSK 0
Regie
Marc Rothemund
Drehbuch
Andi Rogenhagen, Maggie Peren
Darsteller
Elyas M'Barek
Philip Schwarz
Nadine Wrietz
Verleih
Constantin

Das bescheuerte Herz

Lenny (Elyas M'Barek) liebt schnelle Autos und lebt in den Tag hinein. Er ist von Beruf Sohn und genießt sein Leben, das sein Vater (Uwe Preuss) als Herzchirurg finanziert. Als er allerdings seinen sprichwörtlichen „Durchbruch“ hat, sprich: einen neuen Hinterausgang durch die Garage mit Zufahrt in den Pool mit dem Luxusschlitten des Vaters geschaffen hat, bekommt er Ärger. Ja, jetzt wird er hart rangenommen und muss arbeiten! Sein neuer Beruf lautet nun: Chefunterhalter eines schwer herzkranken Jungen namens David (Philip Noah Schwarz). Dieser kommt im Gegensatz zu Lenny aus einer tristen Hochhaussiedlung und bekommt nun Gelegenheit Dinge zu tun, die er schon immer machen wollte, wie luxuriös shoppen gehen und Sportwagen fahren. Beide haben einen Riesenspaß zusammen. Doch Lenny muss sehr bald feststellen, dass Davids Kraft stark begrenzt ist und das Leben seines neuen „best buddy“ durch dessen Krankheit bestimmt wird. Und zwar mehr, als ihm lieb ist... DIESES BESCHEUERTE HERZ erzählt die wahre und bewegende Geschichte eines sorglosen jungen Mannes auf der Überholspur, der sich um einen herzkranken Teenager kümmern muss. Die Geschichte einer unerwarteten Freundschaft hat Regisseur Marc Rothemund („Mein Blind Date mit dem Leben“, „Sophie Scholl“) mit viel Feingefühl und temporeich in Szene gesetzt. In der Hauptrolle zeigt sich Elyas M’Barek von einer neuen Seite, neben ihm gibt Philip Noah Schwarz sein beeindruckendes Kinodebüt.DIESES BESCHEUERTE HERZ basiert auf dem gleichnamigen Spiegel-Bestseller, den Lars Amend mit dem herzkrankenDaniel Meyer geschrieben hat
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Ab 28.12.2017
Großbritannien, Polen 2017
95 min.FSK 6
Drehbuch & Regie
Dorota Kobiela, Hugh Welchman
Darsteller
Douglas Booth
Chris O'Dowd
Saoirse Ronan
Verleih
Weltkino

Loving Vincent

Malerisch. Der junge Armand Roulin (Douglas Booth „Hunters of the Khari“) erhält von seinem Vater, dem Postmeister Joseph Roulin (Chris o'Dowd, „The IT Crowd“), unverhofft den Auftrag einen Brief des berühmten Malers Vincent van Gogh an dessen Bruder Theo zu überreichen, nachdem sich der Künstler in einer Irrenanstalt selbst das Leben genommen hat. Als er dort ankommt, muss er erfahren, dass Theo ebenfalls tot ist. Armand beschließt, mehr über den exzentrischen Maler zu lernen und ist bald völlig fasziniert von ihm. Als ihm der Verdacht kommt, dass van Goghs Tod am Ende gar kein Selbstmord war, begibt sich Armand auf die Suche nach der Wahrheit. Auch van Goghs früherer Arzt Dr. Gachet (Jerome Flynn, „Black Mirror“) und dessen Tochter Marguerite schließen sich ihm an, um den Tod des Künstlers zu untersuchen. Sie führen Gespräche mit Werken van Goghs, wie dem Bootsmann, und erfahren das ganze Schicksal des Mannes, der mit seiner Kunst bald zur Ikone werden wird. In schwarz-weißen Rückblenden taucht auch van Gogh selbst hin und wieder auf. er Film gilt als der erste Animationsfilm in Spielfilmlänge, bei dem Bild für Bild mit realen Personen gedrehte Szenen in Öl nachgemalt wurden. In dem Film erwachen die Bilder von Vincent van Gogh zum Leben, um den Tod ihres Schöpfers zu untersuchen und dabei zugleich seine Lebensgeschichte zu erzählen. Die Handlung ist den 800 erhaltenen Briefen, die von dem Künstler im Laufe seines Lebens an Menschen in seinem Umfeld geschrieben worden waren, entlehnt. Der Film feierte am 12. Juni 2017 im Rahmen des Festival d’Animation Annecy seine Premiere.
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Ab 28.12.2017
GrColin Farrelloßbritannien, Irland 2017
121 min.FSK 16
Drehbuch & Regie
Yórgos Lánthimos
Darsteller
Colin Farrell
Nicole Kidman
Barry Keoghan
Verleih
Alamode

The Killing Of A Scared Deer

Mythischer Psychothriller, der in bester Shining-Manier die Haare zu Berge stehen lässt Steven (Colin Farrell, „Brügge sehen...und sterben?“, „Die Verführten“) und Anna (Nicole Kidman, „Eyes wide shut“, „Unterwegs nach Cold Mountain“) Murphy leben ein Vorzeigeleben mit begabten Vorzeigekindern in einem pittoresken Haus in einem wohlständigen amerikanischen Vorort. Doch der Herzchirurg hat ein Geheimnis. Er trifft sich ohne das Wissen von irgend-jemandem mit dem 16-jährigen Martin, dem Sohn eines Patinten, der einst auf seinem Operationstisch nach einem Unfall starb. Als Martins Versuch, Steven mit seiner einsamen Mutter zu verkuppeln, fehlschlägt, beginnt der zu tiefst enttäuschte Jugendliche immer invasiver in das Leben der Sauber-Familie einzudringen. Als Stevens Kinder beginnen seltsame Symptome einer unbekannten Krankheit zu zeigen, offenbart Martin seinem Objekt der Besessenheit eine zerschmetternde Prophezeiung, die den Familienvater gnadenlos zu einer zerstörerischen Wahl zwingt. Yorgos Lanthimos, dessen letztes Werk „The Lobster“ in Cannes den Preis der Jury gewann, ist ein Meister seines morbiden Handwerks. Obwohl kaum einem Genre zuzuordnen, handeln seine Filme stets von absurden, düsteren Szenarien, die wie durch subtil schräge Parallelwelten die tiefsten menschlichen Ängste, Begehrlichkeiten und Abgründe offenbaren. Seine Filme lassen einen nicht selten in einer Art unbehaglicher Katharsis zurück, da er den menschlichen modus operandi akribisch seziert und durch Modifikationen ganz neue, sinnhafte Systeme erschafft, und uns ganz Vertrautes plötzlich aufs Äusserste verstörend wirkt. So auch in „A Killing of a Sacred Deer“. In einer befremdlichen Allegorie malt Lanthimos ein eindringliches Stück über Schuld und Sühne, welches die Fatalität einer griechischen Tragödie besitzt, und den Zuschauer noch lange verfolgen wird.
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Ab 28.12.2017
Frankreich 2017
88 min.FSK 6
Drehbuch & Regie
Sou Abadi
Darsteller
Félix Moati
Camélia Jordana
William Lebghil
Verleih
NFP

Voll verschleiert

rmand und Leila, Studenten der Wirtschaftswissenschaften, sind frisch verliebt. Gemeinsam haben sie Großes vor: Sie wollen nach New York ziehen und dort ein Praktikum bei den Vereinten Nationen absolvieren. Doch kurz vor ihrer Abreise durchkreuzt Leilas Bruder Mahmoud ihre Zukunftsplanung. Zurück von einem längeren Aufenthalt aus dem Jemen, der ihn verändert hat, wendet er sich gegen die romantische Beziehung seiner Schwester zu einem Mann und beschließt, dass Armand in Leilas Leben nichts verloren hat. Armand und Leila bleibt keine Wahl: Um sich überhaupt treffen zu können, muss Armand einen Niqab tragen, sodass er sie unerkannt besuchen kann. Getarnt als Leilas neue beste Freundin „Scheherazade“ geht Armand zuhause ein und aus – und verdreht Mahmoud mit scheuem Wesen und wunderschönen Augen unbeabsichtigt den Kopf.
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