Kino noch mehr erleben und immer gute Filme!

 

LIEBE FREUNDE DES GUTEN KINOS,

wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, die Bäume sich in ein goldenes Kleid hüllen und die klaren Wintertage immer früher zu strengen Winternächten werden, lockt das Kino mit warmem Kaffee, gemütlichen Sitzen und schummrig schöner Atmosphäre. 

Ab 12.12.2019
Dänemark, Deutschland, Großbritannien, USA 2018
89 min.FSK 6
Drehbuch & Regie
Victor Kossakovsky
Verleih
Neue Visionen

Aquarela

„Weißt du was? Wasser ist naß.“ So bringen Kinder es in einem Scherz auf den Punkt. Das es noch viel mehr über Wasser zu erzählen gibt, zeigt uns der Filmemacher Viktor Kossakovsky tiefgründig in seinem neuen Film. Der Titel klingt nach Aquarell, nach Kunst, Kreativität, irgendwie aus der Zeit gefallen. Die Faszination für das Element Wasser (lat. aqua) findet beim Filmemacher Viktor Kossakovsky keine Grenzen. Wasser ist eines der Gründe, warum wir hier überhaupt sitzen, warum Leben auf diesem Planeten möglich ist. Überall auf der Welt beeinflusst Wasser in unterschiedlichsten Aggregatzuständen die Landschaft, verändert sie, gestaltet sie. Kossakovsky sucht Orte auf, die besonders vom Wasser geprägt sind und beobachtet aufmerksam die Facetten und Eigenschaften. Lichtreflexionen, Strukturen, Farben. Er nimmt uns mit auf eine Reise zum zugefrorenen Baikalsee in Sibirien, dem tiefsten See der Welt, zu den gefährlichen Wellen eines Hurrikans in Miami und zum atemberaubenden Salto Ángel-Wasserfall in Venezuela. Doch bei all der Schönheit thematisiert Kossakovsky auch die Zerstörungskraft des Wassers, die, wie wir wissen, seit Beginn der Klimaerwärmung, größer werden wird. Nach wie vor stellt dieser Umstand den Menschen vor große Probleme. Die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Von Bändigung (Wir Wuppertaler können da ein Lied von singen.) kann da wohl kaum die Rede sein. Es ist vielmehr an der Zeit, die eigentlichen Ursachen zu beseitigen, um weiterhin solch atemberaubend schöne Naturaufnahmen genießen zu können.
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Ab 12.12.2019
Deutschland 2019
73 min.FSK 0
Regie
Verena Fels, Sandor Jesse
Drehbuch
Katja Grübel
Darsteller
Jan Delay
Anna Thalbach
Nellie Thalbach
Verleih
Universum Film

Der kleine Rabe Socke

Suche nach dem verlorenem Schatz

Ein neues Abenteuer wartet auf Socke, unseren kleinen Raben, der wieder fabelhaft von Jan Delay gesprochen wird. Diesmal dreht sich alles um einen besonderen Schatz, dessen Karte der kleine Rabe Socke (Stimme: Jan Delay) auf dem Dachboden findet. Opa Dachs (Dieter Hallervorden) hat sie einst angefertigt. Eigentlich sollte Socke ja den Dachboden zur Strafe für ein von ihm ruiniertes Waldfest aufräumen. Doch nun gibt es Wichtigeres zu tun. Die Aussicht den Schatz als Erster zu finden und somit König zu werden wirkt regelrecht hypnotisierend auf ihn. So macht er sich mit seinem besten Kumpel Eddi, dem Bär, auf den Weg. Schnell finden sich weitere lustige Begleiter wie der Kleine Dachs und das Bibermädchen Fritzi. Gemeinsam wollen sie den Schatz bergen. Es wird ein Berg und Tal Marsch bis hoch zum Nebelberg, auf dem eine geheimnisvolle Höhle auf die jungen Entdecker wartet. Es wäre jedoch alles viel zu einfach, wenn sie nicht doch noch von den Biberjungs Henry und Arthur verfolgt worden wären. Die kleinen Bösewichte haben einfach den Kleinen Dachs als Pfand gekidnappt, um schlussendlich alleine den Schatz zu finden. Da heißt es für Socke den Schatz finden oder den Kleinen Dachs retten? Freunde forever oder alleine König sein? Anschauen! Bitte, danke!
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Ab 12.12.2019
USA 2019
145 min.FSK 12
Drehbuch & Regie
Edward Norton
Darsteller
Edward Norton
Gugu Mbatha-Raw
Alec Baldwin
Verleih
Warner Bros.

Motherless Brooklyn

Eine Stadt, keine Mutter und ein Schaden am Faden. Brooklyn in den 50er Jahren: Lionel Essrog (Edward Norton) hatte es nicht leicht: Er leidet am Tourette-Syndrom. Wortverdrehungen, Zwangshandlungen und Beleidigungen haben ihn zu einem Außenseiter gemacht. Mit anderen Waisenkindern wuchs er heran, bis er schließlich vom Ganoven Frank Minna (Bruce Willis) unter seine Fittiche genommen wird. Als dieser jedoch unverhofft ermordet wird, stellt Frank eigene Untersuchungen an und taucht in eine düstere Welt ein, die sich bisher vor ihm verborgen hielt. Je tiefer er gräbt, desto stärker treten die Verstrickungen seines Mentors in eine Fehde mit dem Immobilienhai Moses Randolph (Alec Baldwin) zu Tage… Motherless Brooklyn ist Edward Nortons (AMERICAN HISTORY X, FIGHT CLUB) zweite Regiearbeit seit GLAUBEN IST ALLES! aus dem Jahr 2000. Der Film basiert auf Jonathan Lethems gleichnamigen Roman und zeigt sowohl Nortons Talent als Filmemacher als auch sein feines Gespür für tiefgreifende aber auch schräge Rollen. Die Sprach-Tics verleihen diesem harten Krimi eine tiefgreifende, teils skurille und manchmal sogar poetische Ebene.
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Ab 18.12.2019
USA 2019
155 min.FSK 12
Regie
J.J. Abrams
Drehbuch
Chris Terrio, J.J. Abrams
Darsteller
Daisy Ridley
Adam Driver
Oscar Isaac
Verleih
Walt Disney

Star Wars 9

Der Aufstieg Skywalkers

42 Jahre Star Wars Saga erreichen dieses Jahr ihren Höhepunkt: J.J. Abrams, der 2015 mit STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT den sagenhaft erfolgreichen Grundstein für die letzte Trilogie gelegt hat, wird die legendäre Saga im Dezember mit STAR WARS: DER AUFSTIEG SKYWALKERS zu einem epischen Ende führen. Luke Skywalker (Mark Hamill) ist tot! Doch sein Opfer entfachte den Funken neu, den der Widerstand brauchte, um sich ins letzte Gefecht gegen die Erste Ordnung zu werfen. Die mutigen Rebellen unter Führung von Generalin Leia (Carrie Fisher) attackieren ihren Feind aus dem Hinterhalt, da sie viel zu wenige sind, als dass ein offener Krieg gegen die Truppen von Kylo Ren (Adam Driver) zu gewinnen wäre. Die Hoffnungen des Widerstands ruhen nun auf Rey (Daisy Ridley), der letzten Jedi. Mit ihren Freunden Finn (John Boyega), Poe (Oscar Isaac), Chewbacca (Joonas Suotamo) und C-3PO (Anthony Daniels) geht sie auf eine Mission, die den Kampf zwischen Jedi und Sith endgültig entscheiden könnte. Doch ein altbekannter Strippenzieher tritt aus dem Schatten. Seit vielen Jahren versucht er schon, den perfekten Schüler der Dunklen Seite zu finden… Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers ist eindrucksvoll besetzt mit Carrie Fisher, Mark Hamill, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Anthony Daniels, Naomi Ackie, Domhnall Gleeson, Richard E. Grant, Lupita Nyong’o, Keri Russell, Joonas Suotamo, Kelly Marie Tran und Billy Dee Williams. Regie führt J.J. Abrams, produziert wurde der Film von Kathleen Kennedy, Abrams und Michelle Rejwan. Das Drehbuch stammt von J.J. Abrams & Chris Terrio. (Verleihtext)
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Ab 19.12.2019
USA 2018
93 min.
Drehbuch & Regie
Tyler Nilson, Mike Schwartz
Darsteller
Shia LaBeouf
Dakota Johnson
Zachary Gottsagen
Verleih
Tobis Film

The Peanut Butter Falcon

Ein Ausreißer und ein Outlaw auf dem Fluss des Lebens. Ein Chaos-Roadmovie über Freundschaft, Träume und Erdnuss- Butter, im Geiste von Mark Twain. Zak (Debüt: Zachary Gottsagen) ist gerade aus dem Pflegeheim abgehauen. Der junge Mann mit Down-Syndrom hat ein Ziel aber keinen Plan. Er will auf die Wrestling-Schule. Ein Held sein. Selbstbestimmt und frei. Der Krabbenfischer Tyler (Shia LaBeouf, AMERICAN HONEY) will ihm das ermöglichen, als flüchtiger Kleinkrimineller sitzt ihm Ärger im Nacken, und er kann einen Mitstreiter gebrauchen. Gemeinsam zieht das ungleiche Duo durch die Sumpflandschaft von North Carolina, mit allen Hindernissen, Abenteuern und Begegnungen. Schon Mark Twain wusste, dass man dafür am besten ein Floß nimmt. Vor dem naiven Charme eines gepeinigten Träumers knickt sogar ein Hollywood-Rabauke ein. Shia LaBeouf überraschend kleinlaut und demütig, gegenüber seinem gehandicapten Schauspielkollegen Zachary Gottsagen. Eine Freundschaft gegen alle Widerstände, die sich gelebt anfühlt in einem mit kleinen Gesten, großen Träumen und ganz viel Herz bestückten Abenteuerfilm. Dabei ist es weder Feingefühl noch Mitleid, die diese Freundschaft funktionieren lassen, sondern Aufrichtigkeit. Zak ist behindert und braucht Hilfe, aber dem aus der Bahn geworfenen Tyler schenkt er seelischen Beistand und klare Perspektiven. Gemeinsam – auf Augenhöhe – durchs Leben. Darum geht es im PEANUT BUTTER FALCON. Und das vor allem schrullig und gut gelaunt, mit zwei liebenswerten Losern. Schöne Grüße vom SWISS ARMY MAN.
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Ab 19.12.2019
China, USA 2019
98 min.
Drehbuch & Regie
Lulu Wang
Darsteller
Awkwafina
Zhao Shuzhen
Lu Hong
Verleih
DCM

The Farewell

Lieben, lügen, gehen lassen – Festival-Favorit mit tollen Bildern und einem großen Herz. Die mittelerfolgreiche Schreiberin Billi (Awkwafina) lebt seit ihrem sechsten Lebensjahr in Amerika, hat jedoch eine herzliche Beziehung zu ihrer, in China gebliebenen, Nai Nai (Kosewort für Großmutter). Als sie von ihren Eltern erfährt, dass ihre geliebte Nai Nai Lungenkrebs im Endstadium hat, die Familie jedoch beschlossen hat der Todkranken nichts davon zu erzählen, um ihre letzten Tage nicht zu beschweren, ist Billie von dieser Entscheidung überhaupt nicht angetan. Und wäre das nicht schon schlimm genug, wird ihr von ihren Eltern auch noch verboten mit zu der Hochzeit ihres Cousins zu kommen, die kurzfristig als Ausrede anberaumt wurde, um noch einmal die ganze Familie zusammen zu bringen und sich vom dahinscheidenden Familienoberhaupt zu verabschieden. Fest dazu entschlossen ihrer Nai Nai die Wahrheit zu erzählen, reist Billi ihren Eltern mit ihrem letzten Notgroschen kurzerhand einfach nach China hinterher…Regisseurin Lulu Wang spielt in diesem semi-biographischen Stück Lebensweisheit liebevoll mit den unterschiedlichen kulturellen Auffassungen über das Leben und seine wichtigen Themen, einschließlich des unvermeidbaren letzten Ganges. Eine warmherzige Liebeserklärung an die innere Heimat, die auch hervorragend zwischen den Kulturen aufgehoben ist, aber vor allem in der Familie. Und auch wenn aus diesem Stoff ganz leicht eine billige Culture- Clash-Komödie hätte werden können, hat Lulu Wang hier mit betörenden Bildern den nächsten humorvoll melancholischen Festival-Liebling geschaffen. Anschauen!
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Ab 20.12.2019
Deutschland, Frankreich 2018
88 min.FSK 0
Drehbuch & Regie
Alla Kovgan
Verleih
Camino Filmverleih

Cunningham (3D)

Merce Cunningham galt als einer der weltweit bedeutendsten Choreografen der Gegenwart. Regisseurin Alla Kovgan hat ihm mit diesem Film ein Denkmal gesetzt. So konzentriert sich ihr Film grob auf Cunninghams große Schaffensphase zwischen 1940 und 1970; der Phase in der seine ikonischsten und bekanntesten Tänze und Choreografien entstanden. Und so begegnen wir Cunningham und seiner Kompanie bei ihren Anfängen in New York, beim Finden und Erforschen des körperlichen Ausdrucks, ihrer Vernetzung in der Künstlerszene, bei erfolgreichen Tourneen im Ausland und auch beim Scheitern, allerdings immer auch… beim Tanzen. Neben historischem Filmmaterial, Interviews, Briefen und Bildern, die Kovgan dezent einstreut stehen die Tänze im Vordergrund dieses Films, die farbenprächtig vor opulenten Kulissen umgesetzt worden sind, sogar in der Historischen Stadthalle in Wuppertal. Was diesen Film so außergewöhnlich macht, ist der Einsatz modernster 3D Technik. Stereographin Josephine Derobe hat es gemeinsam mit Kameramann Mko Malkhasyan geschafft, einen vollkommen neuen und spektakulären Blick auf die Tänze zu werfen, ihnen Raum zu geben und die enorme Energie präsent werden zu lassen. Als Zuschauer wird man buchstäblich in diese Welt gesogen. 3D ist bei diesem Film kein Marketing sondern wirklicher Mehrwert, der zeigt, wie viel Potenzial in dieser Form der Darstellung liegt.
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REGISSEURIN ALLA KOVGAN KOMMT ZUR PREMIERE INS CINEMA! AM 20.12., 19:00 UHR


Ab 25.12.2019
USA 2019
0 min.
Regie
Tom Hooper
Drehbuch
Lee Hall, Tom Hooper
Darsteller
Francesca Hayward
Jennifer Hudson
Taylor Swift
Verleih
Universal Pictures

Cats

Katzenmenschen oder Menschenkatzen? Sie haben die Wahl! Es ist eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten – CATS, Menschen in hautengen Lycra-Katzenkostümen räkeln sich, wirbeln über die Bühne und lecken sich die Pfoten – und das seit fast 40 Jahren! Wem Namen wie Grizabella, Jenny Fleckenfell, Skimble von der Eisenbahn oder Rum-Tum-Tugger nichts sagen, dem sei mit diesem Film geholfen. 1939 machte sich T. S. Eliot ans Werk und schrieb einen Gedichtband, den er „Old Possum’s Book of Practical Cats“ nannte. 40 Jahre später dachte sich Sir Andrew Lloyd Webber: komm, das Buch vertone ich mal – CATS war geboren. Der Katzenstamm der „Jellicle Cats“ feiert mit ihrem Anführer, dem weisen Old Deuteronomy, den jährlichen „Jellicleball“, bei dem immer eine Katze ausgewählt wird, die zum „Heavyside Layer“ (dem Katzenhimmel) aufsteigen darf, um neu geboren zu werden. Während der Feier auf einer Müllhalde treten verdiente Katzen auf, welche für die Wiedergeburt in Frage kommen, u.a. Jenny Fleckenfell, die faule Gumbie-Katze, Gus, die Theaterkatze, Bustopher Jones, der Gentle-man-Kater. Dann erscheint Grizabella, die als junges Kätzchen den Stamm verlassen hatte, um die Welt zu erkunden. Nun ist sie alt und wünscht wieder aufgenommen zu werden. Auf den ersten Blick wirkt der Film sogar etwas gruselig – das ist aber den Kostümen und den darunter steckenden Schauspielern geschuldet – und was für welchen: Judi Dench, Jennifer Hudson, Ian McKellen, Taylor Swift (Ist die nicht Sängerin?), Idris Elba und, und, und... Musicalfilm der Superlative – wuchtige Musik und irre Songs lassen Sie so lange nicht in Ruhe bis Sie selbst mittanzen. Und: wenn Sie wissen wollten wie Judi Dench als Katze aussieht, sind Sie bei uns richtig!
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Ab 26.12.2019
Großbritannien, USA 2019
114 min.
Drehbuch & Regie
Ron Howard
Darsteller
Luciano Pavarotti
Bono
José Carreras
Verleih
Wild Bunch

Pavarotti

Der größte (und dickste) Operntenor der Welt. Neben ihm waren Riesen Zwerge, und die himmlischen Chöre waren ein Trupp Amateurgröler – wer Luciano Pavarotti Puccinis „Nessun dorma“ zum ersten Mal singen hört, der schaut in alle Richtungen um nach zu sehen, wer solche Töne von sich geben kann. Wer greift da gerade mitten in mich hinein und lüftet den Schleier, der eben noch mein Leben war und zeigt mir das prachtvoll verzierte, riesige Himmelsgewölbe? Es ist ja doch ein Mensch, der da so singt – und er ist Italiener. Aus einer einfachen Familie stammend, will der kleine Pavarotti eigent-lich Fußballer werden, entscheidet sich dann aber für eine Beamten-laufbahn als Lehrer und trällert nebenbei in einem Männerchor – hier erkennt er, dass er sich nicht sonderlich anzustrengen braucht, um den Ton perfekt zu treffen. 1972 tritt er in der Oper auf und wird zum Weltstar. Oscar-Gewinner Ron Howard baut hier eine sensationelle Doku zusammen. Er durfte in den privaten Familienarchiven stöbern und dort das gesammelte Gold der Pavarotti-Familie ans Tageslicht bringen. Diese Doku zeigt einen Menschen der seltensten Sorte: edlen Gemüts, voller Vertrauen in die Menschheit und immer auf der Seite der Armen, Schwachen und Leidenden - und nebenbei ein Operngigant, der wirklich alle Menschen mit seinen Arien erreichen konnte. Aber neben Pavarotti kommen hier noch andere Größen zu Wort: Bono, Plácido Domingo, Nelson Mandela, Spike Lee, José Carreras, Stevie Wonder und und und…
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Ab 26.12.2019
Deutschland 2019
119 min.FSK 0
Drehbuch & Regie
Caroline Link
Darsteller
Riva Krymalowski
Oliver Masucci
Carla Juri
Verleih
Warner Bros.

Als Hitler das rose Kaninchen stahl

Oscarpreisträgerin Caroline Link („NIRGENDWO IN AFRIKA“) erzählt die Geschichte des bekannten Romans, in dem ein Kind zum Flüchtling wird, als Deutschland alle guten Geister verließen. Überstürzt packen Anna (Newcomer Riva Krymalowski) und ihr Bruder ihre Sachen. Am Wochenende der Reichstagswahl im Frühjahr 1933 müssen sie und ihre Familie aus Berlin verschwinden. Annas Mutter (Carla Juri, PAULA) erklärt, dass der Vater (Oliver Masucci, ER IST WIEDER DA) immer sehr deutlich seine Meinung in der Zeitung schreibt, und es darum besser wäre eine Weile fortzugehen. Harte Zeiten stehen dem kleinen Mädchen und ihrer Familie bevor, und so beschließt Anna ihr liebstes Stofftier – ein rosa Kaninchen – lieber Zuhause zu lassen, wo es warm und sicher ist. Nach dem Publikumsabstauber DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT widmet sich die erfolgreiche Romanverfilmerin Caroline Link erneut einer deutschen Kindergeschichte. In der autobiografisch angehauchten Buchvorlage verarbeitet Judith Kerr ihre Kindheitserlebnisse, als sie und ihre Familie zu politischen Flüchtlingen wurden. Anpassungsprobleme, Sprachbarrieren, Anfeindungen, Geldsorgen. Traurig wenn Probleme von damals klingen, wie Probleme von heute. Noch dazu, wenn man wie Anna zur Abwechslung mal auf der anderen Seite des Zaunes steht. Gut, wenn einen ab und an solche Filme daran erinnern, alte Fehler nicht zu wiederholen. Bevor die guten Geister wieder fliehen.
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Ab 26.12.2019
Brasilien, Deutschland 2018
139 min.
Drehbuch & Regie
Karim Aïnouz
Darsteller
Carol Duarte
Julia Stockler
Gregório Duvivier
Verleih
Piffl Medien

Die Sehnsucht der Schwestern Gusmâo

Ein tropisches Melodram in schillernden Farben, mitreißend und voller Gefühl. Rio de Janeiro, 1950. Trotz aller Unterschiede sind die beiden Schwestern Eurídice und Guida unzertrennlich. Während Eurídice von einer Karriere als Pianistin träumt, ist Guida vor allem in die Liebe verliebt. Als sie mit einem Matrosen durchbrennt, beginnt sie ihrer Schwester sehnsuchtsvolle Briefe zu schreiben, die diese jedoch nie erreichen. Denn alle Versuche der Kontaktaufnahme werden von den Eltern unterbunden, auch als die Schwestern wieder in einer Stadt leben. Hinter der historischen Kulisse von Karim Aïnouz’ scharfsinniger Romanverfilmung scheint der Traum eines von Gerechtigkeit, Gleichheit und Diversität bestimmten Brasiliens hervor. Hauptpreis der Sektion „Un certain regard“ – Cannes 2019 und Brasilianische Oscar-Einreichung 2020.
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Ab 2.1.2020
Großbritannien 2019
118 min.FSK 0
Regie
Rupert Goold
Drehbuch
Tom Edge
Darsteller
Renée Zellweger
Jessie Buckley
Finn Wittrock
Verleih
Entertainment One

Judy

Diese Rolle ist ihr wie auf den Leib geschrieben. Mit ihrer Interpretation der ShowbizLegende Judy Garland beeindruckt Oscar® -Preisträgerin Renée Zellweger (BRIDGET JONES' BABY, UNTERWEGS NACH COLD MOUNTAIN, CHICAGO) in einer ihrer bisher intensivsten Charakterrollen. Im Biopic JUDY gelingt ihr der schauspielerische Spagat zwischen liebevoller Mutter und exzentrischem, vom Erfolgsdruck angetriebenen Bühnen-Profi. Fünf ausverkaufte Konzertwochen in Swinging London! Die britische Hauptstadt fiebert im Winter 1968 den Auftritten von Showlegende Judy Garland im prominenten West-End-Theater „The Talk of the Town“ entgegen. Die Premiere des Filmklassikers „Der Zauberer von Oz“, durch den sie weltberühmt wurde, ist bereits 30 Jahre her und ihre Stimme mag ein wenig an Strahlkraft verloren haben – aber auf ihre Gabe für dramatische Inszenierungen kann sie noch immer zählen. Und auch ihr feiner Sinn für Humor und ihre Herzenswärme zeichnen sie aus wie keine andere, bei den Vorbereitungen der Show, bei Begegnungen mit Freunden und treu ergebenen Fans ebenso wie in den Auseinandersetzungen mit dem Management. Selbst ihr Traum von der einen großen Liebe scheint nach vier Ehen noch immer ungebrochen und so stürzt sie sich in eine wilde Romanze mit Mickey Deans, ihrem zukünftigen fünften Gatten... (Verleihtext)
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Ab 23.1.2019
Deutschland 2019
0 min.
Drehbuch & Regie
Jörg Adolph, Jan Haft
Verleih
Constantin Film

Das geheime Leben der Bäume

Die ganze Welt spricht über die Umwelt und hört dabei oft der Natur selbst gar nicht zu. Ein Mann hat sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern, und damit Millionen erreicht. In DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME öffnete uns Peter Wohlleben die Augen über die verborgene Welt des Waldes. Als Peter Wohlleben 2015 sein Buch „Das geheime Leben der Bäume“ veröffentlicht, stürmt er damit über Nacht alle Bestsellerlisten: Wie der Förster aus der Gemeinde Wershofen hat noch niemand über den deutschen Wald geschrieben. Auf unterhaltsame und erhellende Weise erzählt Wohlleben von der Solidarität und dem Zusammenhalt der Bäume und trifft damit bei seiner stetig wachsenden Lesergemeinde einen Nerv: In Waldführungen und Lesungen bringt er den Menschen diese außergewöhnlichen Lebewesen näher. Unter der Regie von Jörg Adolph („Elternschule“) und begleitet von einmaligen Naturaufnahmen von Jan Haft („Das grüne Wunder“) kommt der Bestseller nun ins Kino. Die fesselnde Dokumentation gibt einen faszinierenden Einblick in das komplexe Zusammenleben der Bäume und folgt gleichzeitig Peter Wohlleben dabei, wie er auch außerhalb der Landesgrenzen für ein neues Verständnis für den Wald wirbt. Auf diese Weise entsteht ein ebenso intimes wie humorvolles Porträt. (Verleihtext)
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