Spielwoche

15. - 21. 11.

 
2. Spielwoche
Großbritannien, USA 2018
140 min.FSK 0
Regie
David Yates
Drehbuch
J. K. Rowling
Darsteller
Eddie Redmayne
Katherine Waterston
Dan Fogler
Verleih
Warner Bros.

Phantastische Tierwesen:

Grindelwalds Verbrechen

Grindelwald (Johnny Depp) ist nach Europa entkommen und Newt Scamander (Eddie Redmayne) und seine Freunde werden von Dumbledore (Jude Law) rekrutiert ihn zu finden und zu stellen, bevor ein hundertjähriger Friede gebrochen wird und Grindelwald zum tyrannischen Herrscher der Zaubererwelt aufsteigt. Erste Fortsetzung der auf fünf Teile geplanten Filmreihe um die „Phantastischen Tierwesen“. Das „Harry Potter“ Spin-Off erweitert die Magische Welt rund um die britische Zauberakademie Hogwarts und erzählt mit deutlich reiferen Helden eine komplexere Geschichte um die Machtrangeleien im 20. Jahrhundert der Zaubererwelt, lange bevor Harry seine erste Eule zum elften Geburtstag erhielt. Potter-Autorin J.K. Rowling spart die Romane diesmal aus und liefert stattdessen direkt die Drehbücher zur Filmreihe. Mit David Yates als Stammregisseur (er inszenierte bereits den ersten Teil und die letzten vier Potter Filme) und einer spielfreudig edlen Besetzung sollte auch die Fortsetzung ein furioses Zauberspektakel mit schicken Effekten und charmanten Darstellern werden. Exspecto Filmgenuss.
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DoFrSaSoMoDiMi
  14:30    
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*OmU - Originalversion mit deutschen Untertiteln
3. Spielwoche
USA 2018
136 min.FSK 6
Regie
Bryan Singer
Drehbuch
Anthony McCarten
Darsteller
Lucy Boynton
Aaron McCusker
Rami Malek
Verleih
Fox Deutschland

Bohemian Rhapsody

This is our last dance – this is ourselves Farrokh Bulsara kam mit seinen Eltern 1964 nach London. Obwohl schon zu Schulzeiten sein musikalisches Talent entdeckt wurde, konnte noch niemand ahnen, dass der schmächtige Knabe mit den interessanten Zähnen mal einer der größten Sänger der Musikgeschichte werden sollte, der so heiß glühte und so tragisch verging. „Bohemian Rhapsody“ begleitet den später als Freddie Mercury (Rami Malek) bekannten in die Rockgeschichte eingehenden, leidenschaftlichen Lebemann auf seinem Weg. Von der Gründung und dem kometenhaften Aufstieg von Queen, über die Diskrepanzen zwischen dem egozentrischen Enfantterrible des Pop mit seinen Bandkollegen Bryan May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazzello), die dazu führten, dass der Jahrhundertmusiker eine Solo-Karriere anstrebte. Zunehmende persönliche Isolation, ausbleibender Erfolg und Mercurys schmerzhafte HIV- Diagnose zeichneten den ebenso sensiblen wie größenwahnsinnigen Mann. Ihm wurde klar, dass er seine Wahlfamilie musikalisch wie persönlich brauchte, und nach der turbulenten Reise sollten sie mit dem bombastischen Auftritt beim „Live Aid“ einen der unvergesslichsten Auftritte der Rock-Geschichte hinlegen. Brian Singer („Die üblichen Verdächtigen“, „X-Men“) setzt Rami Malek („Mr. Robot“) als einen Mann in Szene, der durch ein überragendes Talent und eine unzügelbare Lebenslust getrieben wird. Auf der Bühne ein übermenschliches Genie, im privaten innerlich zerrissen, und bis zum Ende groß. Fulminantes Tribut an ein unvergessliches Phänomen!
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DoFrSaSoMoDiMi
   12:45**   
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**o.VP. - ohne Vorprogramm, Film startet zeitig.
3. Spielwoche
Deutschland 2018
116 min.FSK 6
Regie
Markus Goller
Drehbuch
Oliver Ziegenbalg
Darsteller
Lars Eidinger
Bjarne Mädel
Sandra Hüller
Verleih
Sony

25 km/h

Ein Roadtrip auf Mofas durch Deutschland. Die beiden Teenagerbrüder hatten mit 15 genau diesen Traum. Doch daraus wurde nichts. Christian (Lars Eidinger) ging fort und wurde Manager. Georg (Bjarne Mädel) hingegen, der Tischler wurde, blieb bei seinem Vater und pflegte ihn bis zum Tod. Nach 30 Jahren treffen sich die Brüder erstmals auf der Beerdigung des Vaters wieder. Nach ersten Reibereien und viel Alkohol, beschließen sie ihren alten Traum wahr werden zu lassen und mit Mofas, nicht schneller als 25km/h, vom Schwarzwald bis nach Rügen zu fahren. Verrückte Erlebnisse und neue Bekanntschaften sind dabei natürlich vorprogrammiert. Markus Goller, der bereits bei Komödien wie „Friendship!“, „Frau Ella“ und „Eine ganz heiße Nummer“ Regie führte, wählt bei den Protagonisten und Nebenrollen eine Starbesetzung. Wie es sonst typisch für deutsche Komödien ist, bietet „25km/h“ mehr als nur Humor unter der Gürtellinie. Mit ehrlichem und trockenem Witz ist es ein Genuss, Bjarne Mädel und Lars Eidinger das erste Mal gemeinsam auf der Leinwand zu erleben. Ein Film, der einen rasch zum Lachen bringt und in unserer schnelllebigen Zeit mit seinen 25km/h entschleunigt.
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DoFrSaSoMoDiMi
    17:00** 
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**o.VP. - ohne Vorprogramm, Film startet zeitig.
1. Spielwoche
Italien, USA 2018
152 min.FSK 16
Regie
Luca Guadagnino
Drehbuch
David Kajganich, Dario Argento
Darsteller
Greta Bohacek
Charo Calvo
Fabrizia Sacchi
Verleih
Koch Films

Suspiria

Ein Hexentanz auf dem Scheidepunkt von Machtsystemen und Genderpolitik. Die Neuinterpretation des Giallo-Klassikers „Suspiria“ tanzt prachtvoll auf allen Bühnen. Nach der Uraufführung gab es für Regisseur Luca Guadagnino („Call me by your name“, „A Bigger Splash“) eine Umarmung unter Tränen, von Kollege Quentin Tarantino. Das mag daran liegen, dass Gaudagnino nicht einfach ein modernes Remake von Dario Argentos Horrorklassiker „Suspiria“ (1977) gedreht hat, sondern sich, in tiefer Ehrfurcht, dessen Konstrukt ausborgte, um eine ganz eigene Interpretation zu erschaffen, die von höchst anspruchsvollem Sachverstand und Vieldeutigkeit strotzt. Die Handlung dreht sich im Kern immer noch um eine von Dunkelheit umwobene Tanzschule für Mädchen im Berlin von 1977. Die Konflikte in Gesellschaft, Politik und Kultur jener Zeit spiegelt Gaudagnino gekonnt in Macht- und Beziehungsgeflechten der Heldinnen (allesamt an Frauenfiguren der Fassbinder Filme angelehnt) der Tanzakademie wieder und schafft auch Parabeln in unsere heutige Zeit. Die künstlerisch herausragende Inszenierung verneigt sich vor zeitgenössischen Genreklassikern und erinnert in ihrer Körperlichkeit auch an die betörenden Verrenkungen eines Pina Bausch Tanztheaters. Am Ende steht nur eine Frage: Wo geht der Tanz hin, und wer steht am Ende auf der Bühne?
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DoFrSaSoMoDiMi
22:4522:45
5. Spielwoche
Deutschland 2018
91 min.FSK 6
Regie
Sönke Wortmann
Drehbuch
Claudius Pläging
Darsteller
Christoph Maria Herbst
Florian David Fitz
Caroline Peters
Verleih
Constantin Film

Der Vorname

Das französische Komödien-Drama neu inszeniert. „Adolf“, so möchten Thomas (Florian David Fitz) und Anna (Janina Uhse) ihr bald ge- borenes Kind nennen. Das verkünden sie während eines geselligen Beisammenseins mit Freunden. Doch die Namensgebung schafft eine hitzige Diskussion unter allen Beteiligen, angefangen bei Politik- über Gesellschaftskritik hingehend zu alten und neuen Familiengeheimnissen, die lieber unausgesprochen geblieben wären. Sönke Wortmann inszeniert in Köln das französische Komödien-Drama neu. Er greift dabei auf bekannte deutsche Gesichter zurück, um für den Zuschauer eine vertraute, familiäre Atmosphäre zu schaffen. Dadurch wirken die Anschuldigungen, Beleidigungen und Wahrheiten, die sich plötzlich an den Kopf geworfen werden, umso stärker, und wir sind gefesselt davon, hoffen doch auf noch mehr Intrigen und Ge- heimnisse, die mehrere Wendungen in dieser Geschichte schaffen. Für Kammer- spiel-Liebhaber ein Muss, doch durch die harte, moderne Sprache, neue Figuren und Satire auch für die, die das französische Original bereits kennen.
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DoFrSaSoMoDiMi
16:00**

**o.VP. - ohne Vorprogramm, Film startet zeitig.
1. Spielwoche
???
120 min.Keine Jugendfreigabe
Regie
???
Drehbuch
???
Darsteller
???
Verleih
???

Sneak Preview

Welchen Film wir Euch zeigen, bleibt bis zum Filmbeginn geheim! Eine Film-Überraschung vor Bundesstart! Eintritt 6,- €!
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DoFrSaSoMoDiMi
20:15
10. Spielwoche
Deutschland 2018
82 min.FSK 0
Regie
Ali Samadi Ahadi
Drehbuch
Thomas Springer
Darsteller
Stefan Kurt
Marianne Sägebrecht
Max Herbrechter
Verleih
Wild Bunch

Pettersson und Findus

Findus zieht um

Die Katze saß auf der Matratze... Wie schön, dass ich über Pettersson und Findus schreiben darf. Als ich noch klein war, hatte ich 2 Bücher von Sven Nordqvist, dem Autor dieser tollen Geschichten. Mein Bruder baute mir sogar eine Miniatur-Geisterseilbahn, die durch unseren Garten schwebte, genau dieselbe, die Pettersson baute, um den Fuchs zu verjagen. In dieser neuen Verfilmung sehen wir einen Lebensabschnitt, mit dem sich alle Eltern früher oder später auseinandersetzen müssen: das Kind verlässt das Nest. Findus hat eine Matratze, auf der er fröhlich morgens umherspringt. Erstmal eine feine Sache, findet auch Pettersson. Aber eines Tages ist der bärtige Mann mit gelben Hut dann doch ganz schön genervt von der Rumdollerei. Also baut er Findus ein ganz neues Spielhaus, in dem er so viel hüpfen kann, wie er will. In dem Haus gefällt es Findus aber so gut, dass er gar nicht mehr nach Hause will...
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DoFrSaSoMoDiMi
11:00