Die sichere Geburt

 

Das Wuppertaler Bündnis Natürliche Geburt hat die Vorführung dieses Filmes initiiert und möchte sich bei dieser Gelegenheit auch der Öffentlichkeit vorstellen. Deshalb stehen im Anschluss an die Vorführung Bündnispartner (Hebammen, Ärzte, Klinik- und Geburtshausvertreter und andere Fachkräfte) für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Tickets : https://bit.ly/2pYDCem


Ab 26.4.2018
Deutschland 2017
100 min.FSK 0
Drehbuch & Regie
Carola Hauck

Die sichere Geburt

Die sichere Geburt - Wozu Hebammen?Der Film geht der Frage nach, was eine physiologische Geburt sicher macht und wodurch sie gestört wird. Was sind die Folgen von Interventionen auf den Geburtsverlauf, für Mutter und Kind und möglicherweise für die zukünftige Gesellschaft? Ein provokanter Titel. Gibt es überhaupt so etwas, wie eine sichere Geburt? Wofür brauchen wir Hebammen? Der Titel des Filmes soll diejenigen ansprechen, die planen, für eine Geburt in ein Krankenhaus zu gehen. Das sind in Deutschland 98% aller Gebärenden. In Krankenhäusern wird oft sehr viel interveniert. Die Frau wähnt sich im Krankenhaus sicher. Die Interventionen finden oft aus einer "forensischen Unsicherheit" heraus statt, um Prof. Dr. Rainhild Schäfers zu zitieren. Falls doch was passiert, will man wenigstens durchgehend die Daten nachweisen können. Interventionen finden aber auch statt, weil die Personaldecke in Krankenhäusern immer dünner wird und eine 1:1 Betreuung einer Schwangeren unter der Geburt überhaupt nicht möglich ist. So werden Wehen beschleunigende und Wehen hemmende Mittel gegeben, gerade, wie die Personalpräsenz es eben braucht oder zulässt. Die Geburt eines Kindes, und die Bedürfnisse der Frau unter der Geburt, müssen sich in in den meisten Kliniken nach dem Arbeitsplan der Belegschaft richten. Aber es gibt nicht nur die medizinischen Interventionen. Der Film will aufzeigen, wie empfindlich der Körper der Gebärenden auf alles Ungewohnte reagiert. Wozu Hebammen? Prof. Abu-Dakn sagt es im Video: man weiß bereits, dass eine Geburt für eine Frau weniger schmerzhaft ist, sie weniger Medikamente braucht und in der Folge weniger Interventionen notwendig sind, wenn sie durch eine Hebamme während der Geburt begleitet wird. Im besten Fall wird sie 1:1 von einer Hebamme über die gesamte Dauer der Geburt betreut. Eine solche Betreuung ist derzeit nur in der Hausgeburt möglich. Daher schauen wir auch, was in einer Hausgeburt anders läuft und wie Frauen eine solche im Gegensatz zu einer Klinikgeburt erlebten. Es gibt sicher einiges, was man von Hausgeburten lernen kann und in die Klinik implementieren könnte.
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am 29.4. um 11:00 Uhr