Spielwoche

29.9.2016 - 5.10.2016

Deutschland, Österreich 2015
126 min. FSK 12
Regie
Kai Wessel
Drehbuch
Holger Karsten Schmidt
Darsteller
Sebastian Koch
Ivo Pietzcker
Fritzi Haberland
Verleih
StudioCanal

Nebel im August

Ergreifende Verfilmung des gleichnamigen Tatsachenromans von Robert Domes, über die absichtlichen Tötungen von als behindert an­gesehenen Menschen. Der 13-Jährige Ernst Lossa (Ivo Pietzcker, "Jack") und sein Vater reisen als fahrende Händler umher. Als Jenische gelten sie zu Beginn des zweiten Weltkriegs als Zigeuner und werden nach der nationalsozialistischen Rassenlehre verfolgt. Ernst ist ein aufgeweckter und unangepasster Junge. Aufgrund seiner Abstammung wird er in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen untergebracht. Da er sich den gegebenen Systemen nicht fügt, wird er schließlich als "nicht erziehbar" eingestuft und in eine Nervenheilanstalt verlegt, wo er schnell die an Epilepsie leidende Nandl kennen und mögen lernt. Als sich seltsame Todesfälle in der Klinik häufen, wird Ernst misstrauisch und dem Klinikleiter Dr. Veithausen (Sebastian Koch, "Bridge of Spies", "The Danish Girl") ein Dorn im Auge. Langsam offenbart sich dem widerständigen Jungen hinter den scheinbaren Schicksalsschlägen ein grausames System, dem er sich gemeinsam mit der Nonne Sophia (Fritzi Haberland, "Eine Insel namens Udo", "Fenster zum Sommer") entgegenzustellen versucht. Doch je weiter sich der mutige Junge gegen die von oben abgesegnete, unmenschliche Praxis der Götter in Weiß aufzulehnen versucht, desto weiter zieht sich die Schlinge um seinen eigenen Hals zu. Schließlich sieht Ernst seine und Nandls letzte Chance dem sicheren Tod zu entgehen, in einem verzweifelten Fluchtversuch... Die starke Besetzung schafft es, den Schrecken dieses dunklen Kapitels deutscher Geschichte fassbar zu machen, und gleichzeitig die mutigen Menschen zu sehen, die auch in Anbetracht der gefährlichen Umstände ihre Hoffnung und ihren Mut nicht verloren und versuchten, kleine Inseln der Menschlichkeit zu verteidigen.
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DoFrSaSoMoDiMi
   12:45  
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Deutschland, Mali 2016
90 min. FSK 0
Drehbuch & Regie
Lutz Gregor
Verleih
Real Fiction

Mali Blues

MALI BLUES erzählt von vier Musikern aus dem westafrikanischen Mali, die mit ihrer Musik für einen toleranten Islam und ein Land in Frieden kämpfen. Das westafrikanische Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Aber musikalisch ist es so reich wie kaum ein anderes Land. Stars des AfroPop wie Ali Farka Touré, Salif Keita und Oumou Sangaré kommen aus der Gegend zwischen Timbuktu und Bamako, aus Mali, der Wiege des Jazz und Blues. Doch Malis Musik ist in Gefahr. Radikale Islamisten führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen die Musiker. Malis Lebensader ist getroffen. Viele Musiker verstummen, müssen ins Exil gehen oder in die Hauptstadt Bamako fliehen. Doch der Islamistische Terror hat sich mittlerweile auch auf andere Teile Malis ausgeweitet. Die UNO-Kriegseinsätze werden weiter verstärkt, auch die deutsche Bundeswehr ist im Einsatz. Malis Musiker kämpfen mit ihren Instrumenten und ihrer Stimme für Frieden und Versöhnung, einen toleranten Islam und einen gesellschaftlichen Wandel in ihrem Heimatland. MALI BLUES portraitiert in leisen Tönen und poetischen Bildern, aber bisweilen auch in voller Lautstärke vier außergewöhnliche Musiker, die mit ihrer Musik für einen neuen Aufbruch in Afrika kämpfen. Fatoumata Diawara – der Shooting Star des AfroPop, die in ihren Singer/Songwriter-Balladen vom Leben als afrikanische Frau und überholten Traditionen singt. Bassekou Kouyaté – der Griot und Grammy-nominierte Weltmusiker integriert traditionelle afrikanische Instrumente in die moderne Rockmusik. Ahmed Ag Kaedi – seine rauhe, rockige Tuareg-Gitarrenriffs erzählen von der Sehnsucht nach der Wüste. Master Soumy – der Rapper, die Stimme der jungen Generation Malis, die auch von den korrupten Politikern gehört wird. Sie alle haben eines gemeinsam: ihre Musik verbindet und gibt den Menschen die Kraft für Veränderung, für eine gemeinsame Zukunft in Frieden. MALI BLUES ist ein Musikfilm, afrikanischer Hip Hop trifft auf den Geist von Jimmy Hendrix, Desert Blues auf tanzbaren AfroRock. Ein Film über die vereinende Kraft der Musik, der in Zeiten der Schreckensmeldungen ein positives Bild von Afrika und seinen Menschen zeichnet. (Verleih)
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DoFrSaSoMoDiMi
18:00 18:0018:0018:0018:0018:00
 22:15     
Tunesien, Belgien, Frankreich 2016
88 min. FSK 0
Regie
Mohamed Ben Attia
Drehbuch
Mohamed Ben Attia
Darsteller
Rym Ben Messaoud
Sabah Bouzouita
Majd Mastoura
Verleih
Arsenal

Hedis Hochzeit

Auf der Berlinale ausgezeichnete Liebesgeschichte aus Tunesien. Hedi (Majd Mastoura, "Bidoun 2"), ist ein junger Mann, der sein Selbst in Tunesiens kultureller und ökonomischer Katerstimmung fünf Jahre nach Beginn des arabischen Frühlings, nicht recht finden will. Sein Leben ist in allen Bereichen fremdbestimmt: Seine Mutter weist dem 25-Jährigen Taschengeld zu und hat eine Frau für ihn ausgesucht, die er bald heiraten soll. Kurz vor seiner Hochzeit schickt sein Chef ihn auf eine Geschäftsreise und, wie immer, fügt sich Hedi. Doch was als Neukundenakquise geplant war, wird für Hedi zum lebensverändernden Erlebnis, als er die lebenslustige Rim (Rym Ben Messaoud, "Printemps tunisien") kennenlernt. Die freigeistige Animateurin und der sonst so kontrollierte Hedi beginnen eine leidenschaftliche Liebesaffäre, die die Welt des jungen Mannes so erschüttert, dass er beginnt sein bisheriges Los zu hinterfragen und ihm kaum die Wahl bleibt, endlich Verantwortung für seinen eigenen Weg zu übernehmen. Mohamed Ben Attia porträtiert in Gestalt dieser Liebesgeschichte, die einen Menschen zersetzt und neu zusammenfügt, eine ganze Generation von jungen Tunesiern, für die die erhoffte große Katharsis des arabischen Frühlings ausblieb, und die sich nun nach und nach auf einen Weg der persönlichen Emanzipation begeben muss, auf dem es keine Wegweiser gibt, und auf der sie nicht viel mehr als die eigene Hoffnung im Gepäck hat.
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DoFrSaSoMoDiMi
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*in OmU (Original mit dt. Untertiteln)
Deutschland 2016
92 min. FSK 12
Regie
Fatih Akin
Drehbuch
Fatih Akın, Lars Hubrich, Hark Bohm
Darsteller
Anand Batbileg
Tristan Göbel
Nicole Mercedes Müller
Verleih
StudioCanal

Tschick

Der vierzehnjährige Maik Klingenberg (Tristan Göbel, "Rico, Oskar und der Diebstahlstein") ist Außenseiter in der Schule und auch zu Hause ist nicht alles rosig. Seine Mutter muss wegen ihrer Alkoholsucht den Sommer über in eine Entzugsklinik, während der Vater sich mit seiner Assistentin auf "Geschäftsreise" begibt. Maik stünden ruhige aber auch langweilige Sommerferien bevor, wenn da nicht Tschick (Anand Batbileg) wäre. Tschick ist Russlanddeutscher und, wie Maik auch, nicht sonderlich beliebt in der Schule. Zusammen begeben sich die Beiden in einem geklauten Lada ohne Karte und Kompass auf eine abenteuerliche Tour durch die Walachai und treffen auf die unterschiedlichsten Menschen. Darunter auch Isa (Nicole Mercedes Müller, "Aus der Haut"), ein Mädchen, dass die neu gefundene Freiheit der beiden Jungs schon lange lebt und in die sich Maik prompt verliebt. Bei "Tschick" handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Jugend­romans von Wolfgang Herrndorf, der 2010 erschien. Die Geschichte um Maik und Tschick avancierte zum Bestseller, der sich über eine Million Mal verkaufte, in 24 Sprachen übersetzt wurde und mit Preisen ausgezeichnet wurde, darunter der Deutsche Jugendliteraturpreis 2011. Fatih Akin ("The Cut", "Gegen die Wand") löste David Wnendt ("Feuchtgebiete") als Regisseur der Verfilmung nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf ab.
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Deutschland 2016
162 min. FSK 12
Regie
Maren Ade
Drehbuch
Maren Ade
Darsteller
Michael Wittenborn
Peter Simonischek
Sandra Hüller
Verleih
NFP

Toni Erdmann

Mit Perücke und falschem Gebiss versucht ein Vater sich an seine emotional erkaltete Tochter heranzutasten. Maren Ades Erfolgsfilm, der Cannes diese Jahr im Sturm eroberte und doch keine Auszeichnung bekam. Der Musiklehrer Winfried (Peter Simonischek) besucht spontan seine Tochter Ines (Sandra Hüller), die gerade in Rumänien als Unternehmensberaterin lebt und arbeitet. Ines erfüllt ihre töchterlichen Verpflichtungen gegenüber ihrem Vater, aber mehr war bis jetzt niemals drin. Winfried ist zudem kein leichter Umgang, momentan ist er etwas traurig weil er seinen Hund verloren hat, und sonst ist er gern zu launigen, etwas altbackenen Scherzen und Streichen aufgelegt, mit denen er auch gerne mal sein Umfeld testet. In Bukarest angekommen, wird Winfried von Ines zu ihren Terminen und Empfängen mitgeschleift. Kein guter Start. Und es kommt noch schlimmer, denn Winfried kann sich weder seine Witze verkneifen, noch die Kritik an Ines Lebensstil. Er verabschiedet sich von seiner Tochter, aber der Abschied ist keinesfalls endgültig, denn Winfried kehrt zurück, als Toni Erdmann. Mit grässlicher Wuselperücke und falschem Gebiss, bricht Toni Erdmann über Ines Leben herein und hält sich vor Niemandem zurück. Anfangs schockiert und sprachlos, beginnt sich Ines allmählich auf das Experiment ihres Vaters einzulassen. Toni gelingt, was Winfried nicht schafft; Er findet einen Weg zu Ines. Mit Bestnoten startete „Toni Erdmann“ in den diesjährigen Wettbewerb von Cannes, die Aufführung ein riesiger Erfolg. Weltpresse und Publikum waren begeistert, warfen mit Superlativen um sich, dann der Schock bei der Preisverleihung; keine Auszeichnung für „Toni Erdmann“. Ein Skandal, zweifellos, denn man liest es überall: Dieser Film ist zum niederknien, eine Offenbarung! Maren Ade erzählt eine feinfühlige, witzige, intelligente und höchst eigensinnige Geschichte über den Kampf der Generationen als liebevoll ironische Herausforderung für beide Seiten. Wie in einem schüchtern startenden Pas de deux kreisen Vater und Tochter umeinander, befehden sich und lieben sich doch. Das ist schmerzhaft ehrlich und peinlich genial, vor allem aber herzzerreißend und aufrichtig.
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USA, Großbritannien 2016
120 min. FSK 0
Regie
Ron Howard
Drehbuch
Mark Monroe
Darsteller
George Harrison
Paul McCartney
John Lennon
Ringo Starr
Verleih
StudioCanal

The Beatles: Eight Days A Week

The Touring Years

With a little help from my friends. 1960 kamen in der englischen Stadt Liverpool vier junge Männer zusammen und formten eine Rockband - der Rest ist Geschichte: Fortan traten die Pilzköpfe John Lennon, Ringo Starr, George Harrison und Paul McCartney unter ihrem Bandnamen "The Beatles" auf. Mit ihrem neuartigen und eindringlichen Britrocksound sollten sie weltweit die Musikgeschichte prägen. Der Dokumentarfilm "The Beatles: Eight Days A Week - The Touring Years" begleitet die Formation auf ihrem Weg zum Ruhm, von den Anfängen im Hamburger Star Club Anfang der Sechziger Jahre bis zu ihrem letzten Gig im Candlestick Park in San Francisco 1966. Mit Hilfe sehr seltenen Bildmaterials entsteht ein Porträt von vier ganz verschiedenen Persönlichkeiten, die zusammen als Band funktionierten, ihre Entscheidungen trafen, Songs schrieben und dabei die außergewöhnliche Karriere der Beatles starteten. Mit exklusiven 30 Minuten Bonusmaterial, ist die Kinofassung dieser Dokumentation ein absolutes Muss für jeden Beatles Fan. Die Dokumentation wurde mit der Unterstützung der beiden letzten lebenden Bandmitglieder Paul McCartney und Ringo Starr sowie den Witwen von John Lennon und George Harrison, Yoko Ono und Olivia Harrison, gedreht.
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DoFrSaSoMoDiMi
18:00 
 22:15

:::Nur für kurze Zeit:::
Deutschland, Schweiz 2015
113 min. FSK 6
Regie
Cordula Kablitz-Post
Drehbuch
Cordula Kablitz-Post, Susanne Hertel
Darsteller
Nicole Heesters
Liv Lisa Fries
Katharina Lorenz
Verleih
Wild Bunch

Lou Andreas-Salomé

1861 in St. Petersburg geboren, begreift die junge Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat, als Ebenbürtige zu bestehen. Der körperlichen Liebe erteilt sie fortan eine entschiedene Absage um als gleichwertig und selbstbestimmt akzeptiert zu werden. Gegen den Willen ihrer Mutter beschäftigt sie sich mit Philosophie, schreibt Gedichte und bewegt sich in den intellektuellen Kreisen. Auf ihrem Weg begegnet sie als wissenshungrige Studentin in Rom den Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche, die von dieser klugen und uneinnehmbaren Frau so fasziniert sind, dass sie ihr beide einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg. Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke auf der Bildfläche erscheint und die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin. Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf die zahlreiche weitere Liebschaften folgen. Im Alter von 50 Jahren lernt sie Sigmund Freud kennen und entdeckt die Psychoanalyse für sich, beeinflusst ihrerseits aber auch den berühmten Analytiker in seinen Theorien. 1933, als sich die dunklen Wolken des Nationalsozialismus über Deutschland zusammenziehen, lebt Lou Andreas-Salomé in Göttingen. Zusammen mit dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer lässt sie ihr bewegtes Leben Revue passieren: Ihren Kampf um die Freiheit, ihre Errungenschaften in Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe... (Verleih)
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11:00
Frankreich 2016
98 min. FSK 0
Regie
Laurent Tirard
Drehbuch
Laurent Tirard, Grégoire Vigneron
Darsteller
Jean Dujardin
Cédric Kahn
Virginie Efira
Verleih
Concorde

Mein ziemlich kleiner Freund

Wirklich witzige Romantikkomödie, die mit den Größenverhältnissen zwischen Mann und Frau aufräumt. Zugegeben, wenn man den großartigen Jean Dujardin als Alexandre („The Artist“) in seiner „kleinen“ Hauptrolle zum ersten Mal sieht, muss man sofort lachen, aber nichtsdestotrotz gewinnt er sehr schnell, verehrter Leser, ihr Herz, denn im Umgang mit seiner Filmpartnerin Virginie Efira („Familie zu vermieten“) alias Diane, ist er der Größte. Als die Top-Anwältin Diane ihr Handy verliert und vom Finder, dem Architekten Alexandre angerufen wird, lässt sie sich von ihm zu einem Abendessen überreden. Schon am nächsten Tag lernen sich die beiden kennen und obwohl Alexandre der perfekte Gentleman ist, ist (nicht) zu übersehen, dass er gerade einmal 1,40 Meter misst. In der High-Society ist dieser Stilbruch aber vielen ein Dorn im Auge, und so reagiert Dianes Umfeld ablehnend, denn auch im 21. Jahrhundert sollte der Mann größer sein als die Frau. Da unser Traumpaar aber längst unzertrennlich ist, geht es nur noch darum, den schwachsinnigen Vorurteilen aus dem Weg zu gehen und zu lieben, lieben und nochmals lieben! Filmisch ein echtes Traumpaar: Die Newcomerin aus der Schweiz Virginie Efira und das zukünftige französische Flaggschiff des Films Jean Dujardin schleimen nicht rum, sondern katapultieren sich direkt in jedes Herz. Also: Ab ins Kino!
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13:30
Deutschland 2016
98 min. FSK 6
Regie
Dominik Wessely
Drehbuch
Uta Kolano, Jens Becker
Darsteller
Julia Richter
Kai Lentrodt
Flora Li Thiemann
Verleih
Farbfilm

Nellys Abenteuer

Ein unfreiwilliger Familientrip wird zum großen Abenteuer in diesem ambitionierten Jugendfilm, der es sich zur Aufgabe macht, zwischen zwei ungleichen Welten zu vermitteln. Die 13 jährige Nelly (Flora Li Thiemann) ist wenig begeistert, als ihre Eltern (Julia Richter und Kai Lentrodt) sie in den Sommerurlaub nach Rumänien schleppen wollen, anstatt wie ihre Klassenkameraden irgendwo am Strand zu chillen. Als der unverhoffte Trip dann auch noch in der Pampa endet und Nelly erfahren muss, dass ihre Familie bald berufsbedingt in Rumänien leben soll, nimmt sie reiß aus. Wenig später findet sie sich in einem kleinen Roma-Dorf wieder, in dem die Menschen der sozialen Ungerechtigkeit mit Musik trotzen und den lokalen Baulöwen (Gustav Peter Wöhler) fürchten, der sie aus ihrer Heimat verjagen will. Während Nellys Eltern durch das Hinterland düsen, um ihre Tochter zu finden, zieht es diese und ihre neu gefundenen Freunde, in der transsylvanischen Einöde in ein großes Abenteuer. In sommerlichen Bildern bemüht sich "Nellys Abenteuer" mit viel Humor und naivem Charme um ein besseres Kulturverständnis. Durch die Augen eines Teenagers wird eine unfreiwillige Reise in ein fremdes Land voller Armut zu einer hoffnungsvollen neuen Welt voller Möglichkeiten.
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DoFrSaSoMoDiMi
11:00