Spielwoche

23. 2. - 1. 3.

 
2. Spielwoche
Großbritannien 2017
100 min.FSK 16
Regie
Danny Boyle
Drehbuch
John Hodge
Darsteller
Ewan McGregor
Robert Carlyle
Jonny Lee Miller
Ewen Bremner
Verleih
Sony

T2: Trainspotting

Sag „ja“ zu Facebook, Twitter und Instagram und nimm wieder Kontakt zu deinen alten Freunden auf. Zwanzig Jahre nach dem großen Deal kehrt Renton (Ewan McGregor, „Verräter wie wir“, „Amerikanisches Idyll“) nach Leith zurück, wo sich manches geändert hat und vieles gleich geblieben ist. Auch seine alten Freunde und Bekannten, darunter Spud (Ewen Bremner, „Ich sehe den Mann Deiner Träume“, „Sterben für Anfänger“), Sick Boy (Jonny Lee Miller, „Elementary“, „Dark Shadows“) und Begbie (Robert Carlyle, „Once Upon a Time“, „28 Weeks Later“), warten dort auf ihn. Obwohl Marcs damaliger Abgang alles andere als rühmlich war, ist die Freude groß. Die neuen Helden aus Danny Boyles „Trainspotting“ sind inzwischen etwas älter geworden und stellen fest, dass sich die Welt zwar ein bisschen weitergedreht hat, viele ihrer Sorgen und Träume aber noch dieselben sind. Sie sind weg vom Heroin, aber ihr Leben ist nicht minder chaotisch als damals. Auch diesmal führt Boyle („Steve Jobs“, „Slumdog Millionaire“) Regie und tatsächlich basiert die Fort- setzung – wenn auch nur lose – auf dem Nachfolgeroman zu „Trainspotting“ von Irvine Welsh. Dieser heißt allerdings „Porno“ und wurde bereits 2002 veröffentlicht. Welsh selbst wird wie auch beim Vorgänger in der Rolle des Mikey Forrester zu sehen sein.
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DoFrSaSoMoDiMi
20:3020:3020:3020:30*20:3020:3020:30
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*OmU (Original mit dt. Untertiteln)
7. Spielwoche
USA 2016
128 min.FSK 0
Regie
Damien Chazelle
Drehbuch
Damien Chazelle
Darsteller
Ryan Gosling
Emma Stone
John Legend
Verleih
StudioCanal

La La Land

Emma Stone und Ryan Gosling entzünden ein knallbuntes Musical-Feuerwerk, das einen mitnimmt auf eine traumhafte Reise durch ein Musik-gewordenes Hockney-Gemälde. Mia und Sebastian teilen das selbe Schicksal. Sie leben beide in LA und träumen vom Erfolg im Showbusiness. Mia (Emma Stone, „Crazy, Stupid, Love“, „Birdman“) klappert ein Casting nach dem anderen in der Stadt der Träume ab, übersteht jedoch kaum ein Vorsprechen, ohne vorzeitig unterbrochen zu werden. Sebastian (Ryan Gosling, „Drive“, „The Big Short“) ist mit ganzem Herzen Jazz-Pianist, und hat den Plan gefasst, dem klassischen Jazz neues Leben einzuhauchen. Beide scheinen bei ihren künstlerischen Vorhaben auf der Stelle zu treten und schlagen sich mit Nebenjobs und Kleinstengagements durch. Doch dann spielt das Schicksal ihnen in die Hände, als sie sich zufällig über den Weg laufen und sich Hals über Kopf ineinander verlieben. Gegenseitig geben sie sich die Kraft und Inspiration, ihre Sehnsüchte zu verwirklichen. Doch bald wird den Beiden klar, dass sie für den Erfolg Opfer bringen müssen. Sind sie im Stande, ihre Liebe zueinander und ihre Leidenschaft zur Kunst miteinander zu vereinbaren, oder werden sie eine schwere Entscheidung treffen müssen? Damien Chazelle hat schon mit seinem letzten oscarprämierten Meisternwerk „Whiplash“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie symbiotisch Film und Musik fusionieren können. Im absolut liebevoll in Szene gesetzten „La La Land“ singen und tanzen sich die beiden Hauptdarsteller, die schon in „Crazy, Stupid, Love“ eine greifbar starke Chemie entwickelten, durch das vibrierende LA unserer Zeit, und verbreiten eine moderne Version der einstigen Magie von Fred Astaire und Ginger Rogers.
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DoFrSaSoMoDiMi
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20:1520:1520:1520:1520:15*20:15 

*OV (Originalversion ohne Untertitel)
6. Spielwoche
USA 2016
97 min.FSK 6
Regie
David Frankel
Drehbuch
Allan Loeb
Darsteller
Will Smith
Kate Winslet
Keira Knightley
Helen Mirren
Edward Norton
Verleih
Warner

Verborgene Schöhneit

„Liebe, Zeit, Tod. Diese Dinge verbinden alle menschlichen Wesen auf der Erde.“ Will Smith sucht nach dem Tod seiner Tochter Antworten beim Universum und bekommt sie. Der erfolgreiche New Yorker Werbemanager Howard Inler (Will Smith) verliert bei einem tragischen Unglück seine geliebte Tochter. Nach und nach verfällt er einer tiefen Depression, aus der ihn auch nicht seine besten Freunde (Kate Winslet, Edward Norton, Michael Peña) holen können. Sie wissen nicht, was sie tun sollen, bis sie erfahren, dass Howard Briefe an die Liebe, die Zeit und den Tod schreibt. Plötzlich begegnen ihm diese drei Dinge in Gestalt von Menschen und zeigen ihm die verborgene Schönheit im Leben. Mit Starbesetzung und einem harten Brocken als Thema zeigt „Verborgene Schönheit“ die Essenzen des menschlichen Lebens. Will Smith gibt eine starke Performance als Vater, der den schlimmsten Verlust verkraften und zurück ins Leben finden muss.
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DoFrSaSoMoDiMi
15:3015:3015:3015:3015:3015:30
2. Spielwoche
USA 2016
138 min.FSK 6
Regie
Denzel Washington
Drehbuch
August Wilson
Darsteller
Denzel Washington
Viola Davis
Jovan Adepo
Russel Hornsby
Verleih
Paramount

Fences

Denzel Washingtons Leinwandadaption des Pulitzerpreisgekrönten Theaterstücks von August Wilson. „Fences“ spielt im Amerika der 1950er-Jahre und handelt von den geplatzten Träumen des Troy Maxson (Denzel Washington, „Philadelphia”, „Gegen jede Regel”), der einst eine vielversprechende Baseballkarriere vor sich hatte, sich aber nie durchsetzen konnte und nun versucht, seiner Familie als Müllmann ein einigermaßen gutes Leben zu ermöglichen. Doch immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen innerhalb der Familie. Troy ist nicht in der Lage, seine gescheiterten Lebenspläne zu vergessen und lässt den Frust an seinen Mitmenschen aus. Sein Sohn Cory (Jovan Adepo), sowie Troys Frau Rose (Viola Davis, „Das Verschwin - den der Eleanor Rigby“) und sein Sohn Lyons (Russel Hornsby), aus erster Ehe, kennen seine Verstimmungen nur zu gut und die Familie steht vor der Zerreißprobe. Für die Verfilmung des Theaterstücks von August Wilson nimmt der Schauspieler Denzel Washington zum dritten Mal (zuvor „Antwone Fisher” und „The Great Debaters”) auf dem Regiestuhl Platz und spielt zugleich den Protagonisten Troy Maxson.
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17:4517:4517:4517:4517:4517:4517:45
5. Spielwoche
USA 2016
90 min.FSK 12
Regie
Pablo Larraín
Drehbuch
Noah Oppenheim
Darsteller
Natalie Portman
Peter Sarsgaard
Greta Gerwig
Verleih
Tobis

Jackie

Natalie Portman brilliert als First Lady Jackie Kennedy, die ihr Leben neu ordnen muss, nachdem ihr Mann ermordet wird. Am 22. November 1963 fahren Jackie und John F. Kennedy bei ihrer Texas-Reise in einem Cabrio durch Dallas, um für seine Wiederwahl zu werben. Es ist das erste Mal, dass Jackie ihn begleitet. Kurz vor Ende der Fahrt fallen mehrere Schüsse, zwei davon töten John. Jackie muss dabei neben ihm sitzen bleiben, bis sie in Sicherheit sind. Bereits eine Woche später will das Time-Magazin ein Interview mit ihr führen. Sie muss unter dem enormen Druck der Öffentlichkeit trotz ihrer Trauer sein Vermächtnis bewahren, für ihre Kinder da sein und ihren eigenen Platz in der Geschichte finden. Natalie Portman zeigt in „Jackie“ ein weiteres Mal eine facettenreiche und komplexe Figur, die, nachdem sie in kürzester Zeit alles verliert, haltlos nach Antworten sucht. Die mitunter experimentellen Kameraaufnahmen unterstreichen die Einzigartigkeit dieses eindringlichen Films, der es versteht, tiefer zu schauen.
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18:0018:0018:0018:0018:0018:0018:00
7. Spielwoche
USA 2016
102 min.FSK 12
Regie
David Mackenzie
Drehbuch
Taylor Sharidan
Darsteller
Chris Pine
Ben Foster
Jeff Bridges
Verleih
Paramount

Hell Or High Water

Gerechtigkeit ist kein Verbrechen Ein Brüderpaar auf Raubzug unter der gnadenlos brennenden Sonne von Texas. Ein sozialkritischer Gegenwartsfilm im Gewand eines Westerns. Tiefgründig und höllisch unterhaltsam. Hoffnungslos überschuldet und mit der drohenden Zwangsversteigerung der geerbten Farm im Rücken, sieht Toby (Chris Pine) nur einen gerechten Weg seinen finanziellen Rückstand wieder auszugleichen. Gemeinsam mit seinem Knast-erfahrenen Bruder Tanner (Ben Foster), einem Hitzkopf, den nur die bedingungslose Liebe zu seinem Bruder am Boden hält, raubt er Banken aus. Für Toby ist der Angriff auf die Geldinstitute nichts weiter als Notwehr und die einzige Möglichkeit seiner zerrütteten Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch während die Brüder ihrem Ziel immer näher kommen, ist der berufserfahrene Gesetzeshüter Hamilton (Jeff Bridges) ihnen bereits dicht auf den Fersen. Mit festem Blick auf die wahren Opfer der Wirtschaftskrise, schaffen der britische Regisseur David Mackenzie („Perfect Sense“, „Young Adam“) und sein Drehbuchschreiber Taylor Sharidan („Sicario“), ein gutes Fundament um ihrem Gegenwartswestern die nötige Relevanz zu verleihen. Derweil spielen sie gekonnt mit den Merkmalen dieser uramerikanischen Filmgattung und kreieren eine gelungene Mischung aus messerscharfen Dialogen, treffender Sozialkritik und den atmosphärischen Stärken des Genres. Die auch ansonsten gelungene Besetzung wird dabei durch die Präsenz eines, in Würde gealterten, Jeff Bridges (nach „Crazy Heart“ und „True Grit“ endlich wieder in einer Rolle, die seiner würdig ist.) geadelt und von einem Dream Team der musikalischen Untermalung, Nick Cave und Warren Ellis, bestärkt. Bei seiner Premiere in Cannes und später in den Staaten, stieß dies bereits bei Publikum und Kritikern gleichermaßen auf sehr positive Resonanz.
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23:0023:00
1. Spielwoche
Deutschland, USA 2015
105 min.FSK 12
Regie
Marcie Begleiter
Drehbuch
Marcie Begleiter
Darsteller
Selma Blair
Bob Balaban
Patrick Kennedy
Verleih
RealFiction

Eva Hesse

Der Film erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen, schönen und talentierten Frau – ein jüdisches Flüchtlingskind aus Hamburg, das sich an die Spitze der US-Kunstszene kämpfte und bis zu ihrem frühen Tod 1970 mit 34 Jahren die Kunstgeschichte verändert hat. Anlässlich der Ausstellung "Eva Hesse - One More than One" in der Hamburger Kunsthalle 2013 entstand der Dokumentarfilm über Leben, Werk und Wirkung von Eva Hesse. Die Ausstellung bot einen passenden Rahmen, um erstmals viele ihrer komplexen Werke filmisch dokumentieren zu können. Eva Hesse ist eine Künstlerin, der auch in der Kunstwelt in Europa erst in den letzten Jahren größere Aufmerksamkeit und Begeisterung für ihr Werk zu Teil wurde. Der Dokumentarfilm EVA HESSE ist eine außergewöhnliche Künstlerbiographie, eine wirkliche Entdeckung für kunstinteressierte Kinogänger. (Verleih)
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15:00
11. Spielwoche
Deutschland, Frankreich 2016
123 min.FSK 12
Regie
Christian Schwochow
Drehbuch
Stefan Kolditz, Stephan Suschke
Darsteller
Carla Juri
Albrecht Abraham Schuch
Roxane Duran
Verleih
Pandora

Paula

Mein Leben soll ein Fest sein

„Frauen können keine Malerinnen werden.“Diese endgültige Aussage ist selbstverständlich absoluter Schwachsinn, und wird in Christian Schwochow´s detailgetreuem Biopic vollständig auseinandergenommen. Paula Modersohn-Becker (Carla Juri, „Morris aus Amerika“, „Feuchtgebiete“) beweist Mut und Hingabe an ihre Leidenschaft und ist die avantgardistische Heldin dieses dicht erzählten Films. Das Bremen des frühen 20. Jahrhunderts ist ein Handelsplatz und kein Tollhaus für progressive Freigeister, das lernt auch die 24-jährige Paula Becker und gerät mit ihrem Vater in Konflikt. Schließlich will sie Malerin werden, doch niemand traut einer Frau dieses verrückte Vorhaben zu. Und so zieht Paula ins niedersächsische Worpswede in der Hoffnung der dort ansässigen Künstlerkolonie beitreten zu können. Das kleine Städtchen hält was es verspricht, Paula kommt schnell in Kontakt mit der Bildhauerin Clara Westhoff (Roxane Duran), dem Dichter Rainer Maria Rilke (Joel Basman) und schließlich ihrem künftigen Ehemann Otto Modersohn. Otto, seinerseits Landschaftsmaler, verfällt der ähnlich-denkenden Paula und beide teilen ihre Liebe zur Kunst und Weltoffenheit. Trotzdem lebt Paula im Schatten ihres Mannes, denn die Gesellschaft akzeptiert keine weiblichen Künstler. So ist Paula nicht nur finanziell von Otto abhängig und schon bald zeigen sich die ersten ehelichen Spannungen… Farblich auf die Gemälde abgestimmt, erzählt dieser Film das außergewöhnliche Leben einer starken und mutigen Frau, wo sie herkommt und was sie erleiden musste. Großes Kino!
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11:00
33. Spielwoche
Deutschland, Österreich 2016
162 min.FSK 12
Regie
Maren Ade
Drehbuch
Maren Ade
Darsteller
Michael Wittenborn
Peter Simonischek
Sandra Hüller
Verleih
NFP

Toni Erdmann

Mit Perücke und falschem Gebiss versucht ein Vater sich an seine emotional erkaltete Tochter heranzutasten. Maren Ades Erfolgsfilm, der Cannes diese Jahr im Sturm eroberte und doch keine Auszeichnung bekam. Der Musiklehrer Winfried (Peter Simonischek) besucht spontan seine Tochter Ines (Sandra Hüller), die gerade in Rumänien als Unternehmensberaterin lebt und arbeitet. Ines erfüllt ihre töchterlichen Verpflichtungen gegenüber ihrem Vater, aber mehr war bis jetzt niemals drin. Winfried ist zudem kein leichter Umgang, momentan ist er etwas traurig weil er seinen Hund verloren hat, und sonst ist er gern zu launigen, etwas altbackenen Scherzen und Streichen aufgelegt, mit denen er auch gerne mal sein Umfeld testet. In Bukarest angekommen, wird Winfried von Ines zu ihren Terminen und Empfängen mitgeschleift. Kein guter Start. Und es kommt noch schlimmer, denn Winfried kann sich weder seine Witze verkneifen, noch die Kritik an Ines Lebensstil. Er verabschiedet sich von seiner Tochter, aber der Abschied ist keinesfalls endgültig, denn Winfried kehrt zurück, als Toni Erdmann. Mit grässlicher Wuselperücke und falschem Gebiss, bricht Toni Erdmann über Ines Leben herein und hält sich vor Niemandem zurück. Anfangs schockiert und sprachlos, beginnt sich Ines allmählich auf das Experiment ihres Vaters einzulassen. Toni gelingt, was Winfried nicht schafft; Er findet einen Weg zu Ines. Mit Bestnoten startete „Toni Erdmann“ in den diesjährigen Wettbewerb von Cannes, die Aufführung ein riesiger Erfolg. Weltpresse und Publikum waren begeistert, warfen mit Superlativen um sich, dann der Schock bei der Preisverleihung; keine Auszeichnung für „Toni Erdmann“. Ein Skandal, zweifellos, denn man liest es überall: Dieser Film ist zum niederknien, eine Offenbarung! Maren Ade erzählt eine feinfühlige, witzige, intelligente und höchst eigensinnige Geschichte über den Kampf der Generationen als liebevoll ironische Herausforderung für beide Seiten. Wie in einem schüchtern startenden Pas de deux kreisen Vater und Tochter umeinander, befehden sich und lieben sich doch. Das ist schmerzhaft ehrlich und peinlich genial, vor allem aber herzzerreißend und aufrichtig.
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DoFrSaSoMoDiMi
12:00
80 min.FSK 12

Die Trailerrolle

Am Sonntag präsentieren wir Euch die "Trailerrolle" Schaut ausgewählte Trailer von aktuellen und kommenden Filmen auf der großen Kinoleinwand. Dazu reichen wir Euch gratis Kaffee!
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DoFrSaSoMoDiMi
13:30